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Druck auf Rollenpapier

Druck auf Rollenpapier

Druck auf Rollenpapier

Heute versuche ich mal ein neues Produkt:

Druck auf Rollenpapier

Was versteckt dahinter: Die Frage war, wenn wer Geld sparen und Drucke auf den recht teuren Fineart Papieren haben möchte, wie kann ich das anstellen. Schließlich sollen beide Seiten gewinnen, Sie als Kunde und ich als Dienstleister.

Ich hatte da zum Beispiel eine 91,4 cm breite Rolle Hahnemühle PhotoRag 308 für einen Auftrag bestellt. Für den Auftrag brauchte ich aber nur fast die Hälfte der Rolle. Da Hahnemühle PhotoRag eher selten nachgefragt wird, überlegte ich mir, wie ich den Rest der Rolle nicht alt werden lassen kann.

Dazu fiel mir ein Produkt von einem Druckerkollegen aus Berlin ein, der vor Jahren den Druck von Rolle anbot. Der Kunde stellt sich seine Motive als Montage für z. B. 1 m Drucklänge auf Hahnemühle zusammen. Beim Kollegen war das Produkt zwar zu einem anderen Anlass entstanden, doch das Prinzip wollte ich aufgreifen.

Da ich eine Rolle Hahnemühle in genau 91,4 cm Breite vorrätig hatte, sollte das Produkt nicht frei definierbar sein, sondern eben genau 91,4 cm breit. Sie als Kunde können nur wählen, ob Sie ein Bild oder viele Bilder auf der Rollenbreite unterbringen wollen. Wählen müssen Sie bei der Bestellung nur die Drucklänge, die Druckbreite ist vorgegeben.

Beispiel 60×90 cm Druck auf Hahnemühle: Sie wählen 60 cm Drucklänge auf der 91,4 cm breiten Rolle und bezahlen genau die 60 cm.

Beispiel 40×60 cm Druck auf Hahnemühle: Sie wählen 40 cm Drucklänge bei nur einem Motiv und verschenken 91,4 cm – 60 cm = 31,4 cm oder Sie wählen 60 cm und schicken zwei Bilder für 40×60 cm oder ein Bild für 40×60 cm + ein Bild für 50×60 cm oder zwei Bilder für 45×60 cm. Wie Sie den Platz ausnutzen, bleibt also Ihnen überlassen.

Damit das Ganze auch Sinn macht, können Sie Zusatzangaben machen wie drucke jedes Bild mit einem 2 cm breiten weißen Rand umzu und Sie können mich mit dem Zuschneiden der einzelnen Bilder beauftragen. Dafür hab ich eine Pauschale festgelegt.

Weitere Optionen ergeben sich bestimmt wenn erste Aufträge aufgegeben worden sind. Auch den Preis werde ich erst dann anpassen, wenn ich erste Erfahrungen gemacht habe.

Wenn Sie vorab weitere Ideen zum Produkt Druck auf Rollenpapier haben, welche weiteren Optionen sinnvoll wären, dann schreiben Sie das doch einfach als Kommentar zu diesem Beitrag dazu. Ich freue mich auf rege Resonanz.

Ihr Adrian Wackernah

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Printstudio Bremerhaven – Shop aktualisiert

Printstudio Bremerhaven jetzt mit neuem Slogan. Statt wie bisher Fotolabor ist es jetzt das Printstudio Bremerhaven. Was hat sich inhaltlich geändert? Wir haben unsere Homepage überarbeitet, unsere Produkte und Dienstleistungen klarer definiert. Foto auf Leinwand bleibt unser Top-Produkt, aber auch Fotoabzüge auf Fotopapier sind gefragt. Neben dem guten Epson Premium Luster Photo Paper bleibt das matte Enhanced matte Paper ein Klassiker in unserem Angebot. Neu ist das Epson Enhanced matte Posterboard. Das basiert auf dem Enhanced matte Paper und ist von Epson auf einen 1,5 mm starken Karton aufgezogen. Das Board erreicht so ein Flächengewicht von 1130 g/qm, also richtig dick und steif. Das wellt sich garantiert nicht im Glasrahmen.

Printstudio Bremerhaven – Shop aktualisiert

Der Shop musste auch einige Federn lassen und wurde radikal umgekrempelt. Da sind die Versandkosten, die ab sofort wieder zusätzlich berechnet werden. Dafür wurden die Druckpreise entsprechend gesenkt. Mit der Versandkostenberechnung war ich in der Lage, den Verkauf und Versand nach Österreich, Belgien, Dänemark, in die Niederlande und nach Frankreich auszudehnen. Bei den bisherigen inklusive Preisen hätte sich das für mich nicht gerechnet. Vorteil für Kunden aus Deutschland: bestellt ihr jetzt zwei oder mehr Drucke auf einmal, kommt ihr günstiger weg, weil die Versandkosten separat und nur einmal berechnet werden. Alles zum Vorteil unserer Kunden – Printstudio Bremerhaven – Shop aktualisiert.

Was noch kommen wird

Ich arbeite gerade noch an Produkten mit Fineartpapieren. Da schwebt mir das Epson Traditional Photo Paper vor, ein 330 g/qm schweres barytähnliches Papier mit seidenglänzender Oberfläche. Das Papier wird mit Fotoschwarz bedruckt.

Dann würde ich gerne noch mein ganz persönliches Lieblingspapier, das Epson Hot Press Bright, in Programm aufnehmen. Das ist ein 330 g/qm dickes mattes Fineartpapier und wird mit Mattblack bedruckt. Beide Papiere, das Hot Press Bright und das Traditional Photo Paper sind für die Epson Digigraphie zertifiziert.

Und da kommen wir auch gleich zum nächsten Wunschpunkt: Digigraphien. Dazu muss ich  mir aber noch ein paar Gedanken machen. Digigraphien bestehen ja immer aus Auflagen – 2, 20 oder 200 Stück auf gleichem Papier und Format. Und dazu gibts ja ein zusätzliches Zertifikat, das Urheber, Digigraphielabor, Auflage, Format und mehr nennt. Einen vernünftigen Workflow muss ich mir da noch ausdenken.

Und zum Schluss möchte ich gerne noch fix und fertig gerahmte Fotoabzüge inklusive Glasrahmen anbieten. Damit mein Lager dann nicht gleich überquillt, fange ich wohl erst mit einer kleinen Auswahl an Rahmengrößen und -farben an.

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Panoramafotografie mit iPhone vs. DSLR

Ein paar Panoramafotos hab ich mit meiner Nikon ja schon gemacht und auch ein wenig darüber geschrieben. Letzte Woche bin ich dann noch mal rausgefahren und hab neben der Nikon auch gleich mein iPhone mitsamt Stativen eingepackt und wollte wissen, was macht mehr Spaß und wie sind die Ergebnisse. Kann ich mit dem iPhone tatsächlich ein druckfähiges Panorama erstellen und lohnt der Mehraufwand mit der Nikon. Hier beschreibe ich meinen kleinen Leidensweg und zeige Beispielbilder: Panorama Vergleich iPhone vs. DSLR

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Fotografie mit dem iPhone = iPhonographie

Natürlich die Fotografie mit dem iPhone. Viele schreiben diesen neuen Modebegriff übrigens gerne mit einem zusätzlichen „e“ in der Mitte – iPhoneographie –, aber ich find iPhonographie einfach besser. Jedenfalls hab ich mal ein paar erste Eindrücke und Empfehlungen von anderen aufgeschrieben und dazu auch gleich ein paar Apps verlinkt: iPhonographie

Update:

Nachdem ich mich in den vergangenen Wochen dem Thema Fotografieren mit dem iPhone statt der Spiegelrelfex ausgiebig gewidmet habe, stelle ich nach wie vor eine Grundskepsis bei mir fest. Das mag daran liegen, welche hohen Erwartungen ich an die technische Qualität einer Fotografie stelle. Ich beobachtete rückblickend, wie viel Zeit ich mit der Bildnachbearbeitung zubrachte und das war nicht wenig. Doch muss das wirklich sein?

Oft bekomme ich, meist im Zusammenhang mit Aufsätzen über historische Begebenheiten für ein Buch, alte Fotografien, die ich dann scannen muss. Die stammen aus Archiven wie Stadtarchiv Bremerhaven, Deutsches Schiffahrtsmuseum, Historisches Museum Bremerhaven oder Staatsarchiv Stade und sind aufgrund des damals technisch Machbaren oder aufgrund ihres Alters fast nie perfekt. Flecken, Kratzer, Fingerabdrücke, Vignetten oder unscharfe Motive aufgrund einfacher Objektive oder Bewegungsunschärfe wegen langer Belichtungszeiten sind häufige technische Fehler. Die Bildaussage und die Bildkomposition bleibt aber in jedem einzelnen Bild erhalten, egal wie schlecht der Zustand der Bildvorlage ist.

Müssen wir uns nicht langsam vom technisch Perfekten loslösen?

Das ist nicht leicht, wo uns doch allabendlich im Werbespot unseres Lieblingssenders das HD-Fernsehen schmackhaft gemacht wird, wo das iPad mit knackscharfer Wiedergabe wirbt und die Auflösungen in Digitalkameras und Smartphones stetig steigen. Besser, schärfer, mehr und mehr … Manchmal ist etwas schon so scharf dargestellt, das die Realität neidisch wird.

Gestern im Wartezimmer vom Hausarzt konnte ich mir einen Posterdruck von einem roten Doppeldeckerbus in London vor ansonstem schwarzweißen Bildmotiv in Ruhe anschauen und ich wunderte mich über die flauen Tiefen: kein echtes Schwarz, nur Grautöne, kein Weiß. Doch das Bild war so, wie ich mir London und die Szene vorstelle, mein Auge adpatierte das Motiv so, das ich es als stimmig empfand. Technisch aber war es eine Katastrophe.

Genauso ergeht es mir, wenn ich mir meine Aufnahmen vom iPhone anschaue. Doch objektiv betrachtet sind die Bilder stimmig, geht es doch erstmal um eine gute Bildaussage und erst danach kann ich mir Gedanken um die technische Qualität der Fotografie machen.

Was meint ihr zu diesen Gedanken?