Posted on

Panoramafotografie mit iPhone vs. DSLR

Ein paar Panoramafotos hab ich mit meiner Nikon ja schon gemacht und auch ein wenig darüber geschrieben. Letzte Woche bin ich dann noch mal rausgefahren und hab neben der Nikon auch gleich mein iPhone mitsamt Stativen eingepackt und wollte wissen, was macht mehr Spaß und wie sind die Ergebnisse. Kann ich mit dem iPhone tatsächlich ein druckfähiges Panorama erstellen und lohnt der Mehraufwand mit der Nikon. Hier beschreibe ich meinen kleinen Leidensweg und zeige Beispielbilder: Panorama Vergleich iPhone vs. DSLR

Posted on

Fotografie mit dem iPhone = iPhonographie

Natürlich die Fotografie mit dem iPhone. Viele schreiben diesen neuen Modebegriff übrigens gerne mit einem zusätzlichen „e“ in der Mitte – iPhoneographie –, aber ich find iPhonographie einfach besser. Jedenfalls hab ich mal ein paar erste Eindrücke und Empfehlungen von anderen aufgeschrieben und dazu auch gleich ein paar Apps verlinkt: iPhonographie

Update:

Nachdem ich mich in den vergangenen Wochen dem Thema Fotografieren mit dem iPhone statt der Spiegelrelfex ausgiebig gewidmet habe, stelle ich nach wie vor eine Grundskepsis bei mir fest. Das mag daran liegen, welche hohen Erwartungen ich an die technische Qualität einer Fotografie stelle. Ich beobachtete rückblickend, wie viel Zeit ich mit der Bildnachbearbeitung zubrachte und das war nicht wenig. Doch muss das wirklich sein?

Oft bekomme ich, meist im Zusammenhang mit Aufsätzen über historische Begebenheiten für ein Buch, alte Fotografien, die ich dann scannen muss. Die stammen aus Archiven wie Stadtarchiv Bremerhaven, Deutsches Schiffahrtsmuseum, Historisches Museum Bremerhaven oder Staatsarchiv Stade und sind aufgrund des damals technisch Machbaren oder aufgrund ihres Alters fast nie perfekt. Flecken, Kratzer, Fingerabdrücke, Vignetten oder unscharfe Motive aufgrund einfacher Objektive oder Bewegungsunschärfe wegen langer Belichtungszeiten sind häufige technische Fehler. Die Bildaussage und die Bildkomposition bleibt aber in jedem einzelnen Bild erhalten, egal wie schlecht der Zustand der Bildvorlage ist.

Müssen wir uns nicht langsam vom technisch Perfekten loslösen?

Das ist nicht leicht, wo uns doch allabendlich im Werbespot unseres Lieblingssenders das HD-Fernsehen schmackhaft gemacht wird, wo das iPad mit knackscharfer Wiedergabe wirbt und die Auflösungen in Digitalkameras und Smartphones stetig steigen. Besser, schärfer, mehr und mehr … Manchmal ist etwas schon so scharf dargestellt, das die Realität neidisch wird.

Gestern im Wartezimmer vom Hausarzt konnte ich mir einen Posterdruck von einem roten Doppeldeckerbus in London vor ansonstem schwarzweißen Bildmotiv in Ruhe anschauen und ich wunderte mich über die flauen Tiefen: kein echtes Schwarz, nur Grautöne, kein Weiß. Doch das Bild war so, wie ich mir London und die Szene vorstelle, mein Auge adpatierte das Motiv so, das ich es als stimmig empfand. Technisch aber war es eine Katastrophe.

Genauso ergeht es mir, wenn ich mir meine Aufnahmen vom iPhone anschaue. Doch objektiv betrachtet sind die Bilder stimmig, geht es doch erstmal um eine gute Bildaussage und erst danach kann ich mir Gedanken um die technische Qualität der Fotografie machen.

Was meint ihr zu diesen Gedanken?